Die transkranielle Magnetstimulation (TMS) hat sich als vielversprechende Intervention bei der Kokainkonsumstörung (CUD) etabliert. Ein zentrales Anliegen bei der Anwendung von TMS bei CUD ist jedoch das potenzielle Risiko von Anfällen. Unser Ziel war es, das Anfallsrisiko bei Personen mit CUD unter TMS zu bewerten und Parameter vorzuschlagen, die dieses mindern könnten. Unsere Literaturübersicht zeigte, dass Anfälle hauptsächlich mit hochdosiertem Kokainkonsum verbunden sind, der eine dringende medizinische Behandlung erfordert – und dass das Risiko außerhalb dieses Settings wahrscheinlich gering ist. Um potenzielle Anfallsrisiken während TMS-Sitzungen zu minimieren, empfehlen wir daher eine Beurteilung des jüngsten Kokainkonsums sowie eine Evaluierung auf Kokaintoxizität. Außerdem wird ein erneutes Überprüfen der motorischen Schwelle während der TMS-Behandlung empfohlen, insbesondere bei veränderten Konsummustern. Frühere Studien zur TMS bei CUD berichteten über zwei Anfälle, die mit dem jüngsten Kokainkonsum verbunden waren und nicht direkt mit der TMS-Behandlung. Zukünftige Forschungen sollten den Zeitpunkt des Kokainkonsums im Verhältnis zu den TMS-Sitzungen dokumentieren, um die Sicherheit dieses therapeutischen Ansatzes weiter zu gewährleisten.
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Caesar G. Imperio
Eric Parmon
Vaughn R. Steele
SHILAP Revista de lepidopterología
Frontiers in Psychiatry
Yale University
Wake Forest University
Columbia University Irving Medical Center
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Imperio et al. (Wed,) haben diese Fragestellung untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/69a7601ec6e9836116a2c8d3 — DOI: https://doi.org/10.3389/fpsyt.2026.1748184