Hintergrund: Die meisten Pflegekräfte berichten von emotionaler Erschöpfung aufgrund hoher beruflicher Anforderungen, einem Zustand, der nicht nur Einzelpersonen betrifft, sondern auch das gesamte Gesundheitssystem beeinflusst. Der Einsatz von Gesundheitsinformationssystemen bietet erhebliches Potenzial zur Erkennung, Messung und Bewältigung emotionaler Erschöpfung bei Gesundheitsfachkräften durch umfassende Datenanalyse und verbessert somit das individuelle Wohlbefinden und die Qualität der Gesundheitsdienstleistungen. Ziel: Ziel dieser systematischen Übersicht ist es, Indikatoren für emotionale Erschöpfung und Strategien zu deren Bewältigung zu untersuchen. Methoden: Diese Übersicht wurde basierend auf der Methodik des Joanna Briggs Institute (JBI) entwickelt und gemäß PRISMA präsentiert. Drei Datenbanken, PubMed, ScienceDirect und ProQuest, wurden als Quellen verwendet, um nach Studien in englischer Sprache zu suchen. Die Forschung wurde mit den Kriterien durchgeführt, Gesundheitsinformationssysteme und emotionale Erschöpfung, Originalforschung, Volltext und veröffentlicht zwischen 2019-2024 zu diskutieren. Von 1.782 identifizierten Artikeln wurden 15 Artikel für eine eingehende Analyse ausgewählt. Ergebnisse: Durch diese systematische Übersicht wurde festgestellt, dass HIS zur Messung emotionaler Erschöpfung durch Verhaltens-, Leistungs- und Organisationsdimensionen verwendet werden können. Diese Indikatoren können durch die Analyse von Daten, die in HIS gespeichert sind, identifiziert werden. Darüber hinaus können HIS auch Unterstützungsmaßnahmen durch erhöhte Arbeitseffizienz, Mitarbeitergesundheitsmanagement und organisatorische Unterstützung unterstützen. Fazit: Die Erkennung des Zustands emotionaler Erschöpfung und das Verständnis, wie man ihn mindern kann, sind Kompetenzen, die erforderlich sind, um die reibungslose und qualitativ hochwertige Bereitstellung von Pflegeleistungen zu unterstützen.
Laily et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.