Aufbauend auf Erikssons (2025) Kritik am Impuls der Tourismusforschung, Gastgeber-Gast-Binärstrukturen „zu überwinden“, verwendet dieser Kommentar deleuzianische Konzepte, um die Analyse von der Betrachtung von Binärstrukturen als Ausgangspunkt hin zur Untersuchung deren Entstehung in situierten Begegnungen durch Stabilisierung zu verschieben. Wir unterscheiden die aktuelle Organisation einer Begegnung (Rollen, Routinen, Regeln und derzeit geltende materielle Arrangements) von ihrem virtuellen Feld (differenzielle Einflüsse, Erwartungen, Spannungen und wechselnde Stimmungen, die bedingen, was als Nächstes geschieht). Auf dieser Grundlage wird Assemblage nicht als eine Checkliste von Elementen zur Inventarisierung behandelt, sondern als ein fortlaufender Prozess, durch den Binärstrukturen und Grenzen geschaffen und neu gestaltet werden. Abschließend skizzieren wir, wie Kategorien in Tourismussituationen Fuß fassen und wie Veränderungen in Anordnung und Atmosphäre sie verhandelbar machen.
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Jaume Guia
Natàlia Ferrer-Roca
Annals of Tourism Research
University of Johannesburg
Universitat de Girona
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Guia et al. (Fri,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69ada836bc08abd80d5bb466 — DOI: https://doi.org/10.1016/j.annals.2026.104145
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