Zusammenfassung— Diese Studie bewertete die Annahme und Nutzung integrierter Bodenfruchtbarkeitsmanagement (ISFM) Praktiken unter Kleinbauern von Mais im Bundesstaat Nasarawa, Nigeria. Der spezifische Fokus lag auf: (i) der Bestimmung des Einflusses von sozioökonomischen Faktoren der Haushalte auf die Annahme und Nutzung von ISFM-Technologien durch Landwirte; und (ii) der Ermittlung der verschiedenen Strategien des Bodenfruchtbarkeitsmanagements, die von Kleinbauern angewendet werden. Eine mehrstufige Stichprobenahme wurde verwendet, um 300 Befragte aus sechs Gemeinden in drei lokalen Regierungsbezirken (Lafia, Doma und Nasarawa Eggon) auszuwählen. Die Daten wurden mithilfe strukturierter Fragebögen gesammelt und unter Verwendung von deskriptiven Statistiken, binärer logistischer Regression und einer 5-Punkte-Likert-Skala analysiert. Die Ergebnisse der logistischen Regression zeigten, dass Alter (p=0.022), Bildung (p=0.001), Jahreseinkommen (p=0.032), Kontakt zu Beratungsstellen (p=0.005) und Mitgliedschaft in Vereinen (p=0.033) ISFM-Annahmen signifikant beeinflussten. In Bezug auf die Strategien des Bodenfruchtbarkeitsmanagements dominierte die Verwendung von chemischen Düngemitteln mit 89%, gefolgt von der kombinierten Anwendung von organischen und anorganischen Stoffen (81.7%) und Fruchtwechsel (78%). Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die ISFM-Annahme von sozioökonomischen und institutionellen Faktoren geprägt ist, wobei die fragmentierte Annahme von Praktiken durch eine starke Abhängigkeit von chemischen Düngemitteln gekennzeichnet ist, während ergänzende Praktiken zur Bodenfruchtbarkeit nicht ausreichend genutzt werden. Es wird empfohlen, die Beratungsdienste zu stärken, den Zugang zu Betriebsmitteln zu verbessern, die Kapazitäten der Landwirte durch gezielte Schulungen zu fördern und integrierte Ansätze zu fördern, die organische und anorganische Nährstoffquellen kombinieren, um ein nachhaltiges Bodenfruchtbarkeitsmanagement unter Kleinbauern von Mais im Untersuchsgebiet zu fördern.
Olorunniyi et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.