Meine Karriere in der Strahlentherapie (RT) begann im Jahr 2005, frisch aus einem postgradualen Masterprogramm in der RT – ehrgeizig, entschlossen und begierig, einen Unterschied zu machen. Ich warf mich in die klinische Arbeit, strebte danach, in komplexen Techniken und schnelllebigen Arbeitsabläufen zu glänzen, engagierte mich gleichzeitig in der Forschung, hielt Vorträge, veröffentlichte und trug überall bei, wo ich konnte. Diese frühen Jahre waren prägend: Ich war stolz auf meine Leistungen, stolz auf das Tempo, das ich durchhalten konnte, und stolz auf die professionelle Identität, die ich als Strahlentherapeutin aufbaute. Mutterschaft trübte diesen Antrieb nicht ab – sie gestaltete ihn einfach um. Mein erstes Kind, eine Tochter, kam 2014 zur Welt; mein zweites, ein Sohn, 2016 (siehe Abb. 1). Das Leben wurde voller, lauter, reicher und komplizierter. Wie viele berufstätige Mütter überzeugte ich mich selbst davon, dass ich alle Teile meines Lebens zusammenhalten könnte, wenn ich nur hart genug arbeiten würde. Doch still und leise, unter der Oberfläche, veränderte sich etwas. Ich wusste immer tief im Inneren, dass mit meiner Ältesten etwas nicht ganz stimmte – obwohl ich mich weigerte, es anzuerkennen. Kein Elternteil möchte sich vorstellen, dass sein Kind in einer Welt kämpfen könnte, die so unerbittlich sein kann. Also schob ich die Sorge beiseite und sagte mir, sie sei sensibel, etwas eigenwillig und bewegte sich auf ihre eigene Art durch die Welt – dass das Benennen der Sorge sie irgendwie real machen würde. Im Jahr 2018 hatte meine Tochter gerade mit dem Kindergarten begonnen, und mein Sohn war fast zwei Jahre alt. Ich bereitete mich darauf vor, nach zwei Jahren Elternzeit wieder zu arbeiten, als mich eines Aprilmorgens ein Kindergartenmitarbeiter bat, mit der Kindergartenleiterin zu sprechen. Ich nahm an, es sei etwas Kleines – vielleicht eine Frage, vielleicht eine Bitte um Hilfe bei einer Veranstaltung.
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Angelina Piccolo
Journal of medical imaging and radiation sciences
Monash University
Monash Medical Centre
Monash Institute of Medical Research
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Angelina Piccolo (Sat,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69af949670916d39fea4b963 — DOI: https://doi.org/10.1016/j.jmir.2026.102208
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