Trotz der zunehmenden Forschung zur Manosphäre gibt es wenig linguistische Arbeit zu ‚Manfluencern‘. Um diese Lücke zu füllen, untersucht diese Studie, wie Andrew Tate seinen X-Account nutzt, um schädliche Ideologien zu verbreiten, die Männlichkeit diskursiv in toxischen Begriffen rahmen. Unsere Analyse identifiziert drei Hauptdiskurse von Tate: männlich supremacistischen Diskurs, homophoben Diskurs sowie sexistischen und misogynen Diskurs. Unsere Analyse zeigt außerdem, dass Tate diese Diskurse reifiziert, indem er sprachliche Prozesse wie Kategorisierung, Polarisierung, Lexikalisierung, Trugschlüsse, positive Selbstpräsentation und negative Fremddarstellung einsetzt. Diese Studie deckt nicht nur die schädlichen Ideologien von Tate auf und leistet Widerstand dagegen, sondern argumentiert auch, dass Akademiker eine aktivistisch-wissenschaftliche Haltung einnehmen müssen, um Geschlechtergerechtigkeit zu fördern, soziale Gerechtigkeit (für Frauen) zu unterstützen und positiven sozialen Wandel zu befürworten. Darüber hinaus wird dargelegt, dass ‚Manfluencer‘ wie Andrew Tate verurteilt werden müssen und Social-Media-Betreiber wie Elon Musk Verantwortung übernehmen müssen, indem sie ihn auf X sperren. Solche Maßnahmen sind notwendig, um schädliche Geschlechternormen abzubauen, die Verbreitung extremistischer Ideologien zu bekämpfen und Kinder/Jugendliche im Zeitalter der sozialen Medien vor Radikalisierung im Internet zu schützen.
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Mark Nartey
Laura M. Tunstall
Men and Masculinities
Lingnan University
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Nartey et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
www.synapsesocial.com/papers/69b3ab8002a1e69014ccc70c — DOI: https://doi.org/10.1177/1097184x261433180
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