Dieser Artikel untersucht, ob die östlich-orthodoxe Kirche eine gemeinsame und offizielle Haltung gegenüber der katholischen Kirche formuliert hat. Ein dynamischer und kontextueller Rahmen wird angewandt, der Konzilsakte, patriarchalische Enzykliken und synodale Briefe als ein offenes Korpus behandelt, geordnet nach Repräsentativität und Rezeption. Die Methode kombiniert qualitative und quantitative Ansätze: Die qualitative Analyse bewertet Klarheit, Kohärenz, diachrone Kontinuität und theologische Bedeutung, während quantitative Indikatoren – Unterschriften, Übersetzungen sowie das Fehlen oder Vorhandensein von Opposition – als positive und negative Zeichen der Akzeptanz dienen. Unter den Enzykliken des neunzehnten Jahrhunderts (1836, 1838, 1848, 1895, 1902/1904) tritt die Enzyklika von 1848 (E48) als die repräsentativste hervor. Unterzeichnet von vier Patriarchen und 33 Hierarchen, reagierte sie direkt auf einen päpstlichen Appell, erreichte breite Akzeptanz und wurde niemals formell angefochten. Obwohl sie nicht das Ergebnis eines ökumenischen Konzils ist, zeigt E48 die stärkste kontextuelle Autorität. E48 gilt als der vielversprechendste Kandidat für weitere Untersuchungen als potentieller Ausdruck einer gemeinsamen offiziellen Position der Östlich-Orthodoxen Kirche gegenüber der katholischen Kirche und unterstreicht zugleich den Bedarf an fortgesetzter interdisziplinärer Analyse von dogmatischen Texten.
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Ondrej Rác
AUC THEOLOGICA
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Ondrej Rác (Mon,) hat diese Fragestellung untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/69ba42bc4e9516ffd37a33c5 — DOI: https://doi.org/10.14712/23363398.2026.4
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