Diese 90-tägige Studie bewertete die integrierten Vorteile der Biofloc-Technologie (BFT) in ausgekleideten Teichen für intensive Penaeus vannamei-Kulturen und verglich sie mit einem herkömmlichen Wasseraustauschsystem (WE). Das BFT-System gewährleistete eine günstige Wasserqualität mit einer Reduzierung des kumulativen Wasseraustauschs um 68,4 %. Die Konzentrationen toxischen Gesamt-Ammonium-Stickstoffs (TAN) und Nitrit-Stickstoffs (NO2−-N) wurden besser kontrolliert, und die Gesamtmenge an Schwebestoffen (TSS) stabilisierte sich in einem förderlichen Bereich (150–200 mg L−1). Mikrobieologische Analysen zeigten, dass BFT die Gesamtbakterienzahl sowohl im Kulturwasser als auch im Hepatopankreas der Garnelen signifikant erhöhte, während das Verhältnis von Vibrio zu Bakterien im Kulturwasser auf unter 6 % gesenkt wurde, was deutlich unter dem WE-System (>18 %) liegt. Darüber hinaus senkte BFT signifikant die Last spezifischer Krankheitserreger, insbesondere von Vibrio parahaemolyticus, das die akute Hepatopankreasnekrose-Erkrankung (AHPND) verursacht, sowie Enterocytozoon hepatopenaei (EHP) sowohl im Kulturwasser als auch im Garnelen-Hepatopankreas. Hinsichtlich der Produktionsleistung steigerte BFT signifikant die Überlebensrate der Garnelen (82,4 % gegenüber 71,5 %), den Ertrag (3460 gegenüber 2948 kg pro Teich) und die Wasserproduktivität (0,85 gegenüber 0,28 kg m−3), während es das Futterverwertungsverhältnis verbesserte (1,16 gegenüber 1,33). Zusammenfassend erreicht BFT stabile Wasserqualität, effektive Pathogenunterdrückung und erhöhte Produktionseffizienz durch mikrobiologische Regulation und bietet eine praktikable, wassersparende, umweltfreundliche und krankheitsresistente Strategie für die intensive P. vannamei-Kultur.
Li et al. (Sun,) untersuchten diese Fragestellung.