Hintergrund Die Leistung bei Drop Jumps (DJ) beruht auf einem komplexen Zusammenspiel biomechanischer Faktoren während der exzentrischen und konzentrischen Phasen. Ziel dieser Studie war es, die biomechanischen Determinanten der DJ-Leistung mittels partieller kleinster Quadrate (PLS) Regressionsanalyse zu identifizieren. Methoden Dreiundvierzig männliche Hochschulathleten (Durchschnittsalter, Körpergröße und Masse = 20,1 ± 1,3 Jahre, 1,74 ± 0,07 m, 79,0 ± 23,4 kg) führten DJs von einer 0,3-m-Box durch, während dreidimensionale Kinematik und Bodenreaktionskräfte (GRF) aufgezeichnet wurden. Bodenkontaktzeit, Sprunghöhe und reaktiver Kraftindex (RSI) wurden als Ergebnisgrößen analysiert. Ergebnisse Die PLS-Regressionsmodelle zeigten eine starke Erklärungsstärke für jede Ergebnisgröße (R 2 Y: 92–93 %, p < 0,001). Die Bodenkontaktzeit wurde negativ beeinflusst durch vertikale GRF während der exzentrischen Phase, konzentrische Verschiebung des Körperschwerpunkts (COM), Hüft-Abduktions-/Adduktionswinkel beim ersten Bodenkontakt sowie Hüft- und Kniegelenksumfang der Bewegungen (ROM) in den sagittalen Ebenen (variable Bedeutung in der Projektion (VIP) = 1,30–1,60, Gewicht = −0,23 bis −0,19). Die Sprunghöhe wurde positiv beeinflusst durch COM-Verschiebung und Arbeit, vertikalen Impuls und GRF, Hüft- und Kniebeugungs-/streckungs-ROM während der konzentrischen Phase und Kniewinkel beim ersten Bodenkontakt (VIP = 1,05–2,68, Gewicht = 0,17–0,41). Der RSI wurde positiv beeinflusst durch vertikale GRF während des Bodenkontakts, vertikale Steifigkeit, Hüft-Abduktions-/Adduktions-ROM, konzentrische COM-Arbeit und Impuls in der konzentrischen Phase (VIP = 1,01–2,18, Gewicht = 0,17–0,38). Schlussfolgerungen Diese Ergebnisse zeigen, dass größere ROM und größerer konzentrischer Impuls zur Sprunghöhe beitragen, allerdings zum Nachteil einer längeren Bodenkontaktzeit, während kürzere Bodenkontaktzeiten durch hohe exzentrische vertikale Bodenreaktionskräfte und eine nahe neutraler Hüftstellung gefördert werden, was auf Kosten der Höhe gehen kann.
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Hirotomo Kubota
Kohdai Kishi
Taiyo Kurita
PeerJ
National Institute of Fitness and Sports in Kanoya
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Kubota et al. (Tue,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69bb9336496e729e629811a1 — DOI: https://doi.org/10.7717/peerj.20947
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