Dieser Artikel untersucht, ob und wie Paulus’ direkte und indirekte Bezüge auf die Schöpfung in seinem Brief an die Römer zur ökologischen Ethik beitragen. Nach einem kurzen Überblick über ökologische Studien zum Neuen Testament und insbesondere zu Römer, werden Römer 1,19-22; 8,19-23 und 11,25-27 analysiert. Während die ersten beiden Abschnitte die Schöpfung direkt als Hinweis auf die Wirklichkeit und Natur des Schöpfergottes und auf den gegenwärtigen Zustand der Schöpfung in Angst und voller Erwartung der Erlösung verstehen, erwähnt der letzte Abschnitt die Schöpfung nicht direkt. Dennoch sollten gemäß alttestamentlicher und frühjüdischer Eschatologie die Rettung des Gottesvolkes und das Kommen des Retters für Zion heilsgeschichtliche Auswirkungen für die gesamte Schöpfung haben. Nach exegetischer Behandlung jedes Abschnitts diskutiert der Artikel, wie er zu einem christlichen Verständnis von Schöpfung und menschlicher Verantwortung beitragen kann. Er argumentiert, dass die Menschen berufen sind, Gott zu ehren und zu danken, indem sie alle seine Schöpfung respektieren und pflegen. Sie müssen alles tun, um das gegenwärtige Leiden der Schöpfung nicht zu vergrößern. Angesichts ihrer eschatologischen Wiederherstellung sollte die Schöpfung in der heutigen Zeit mit großer Sorgfalt behandelt werden.
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Christoph Stenschke
European Journal of Theology
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Christoph Stenschke (Sun,) hat diese Frage untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/69bf8641f665edcd009e8cfa — DOI: https://doi.org/10.5117/ejt2026.1.002.sten
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