Die chronische Nierenerkrankung (CKD) ist ein fortschreitender, irreversibler Rückgang der Nierenfunktion, der zu metabolischen und systemischen Störungen führt. Trotz der Fortschritte in der modernen Nephrologie bleibt CKD eine bedeutende globale Gesundheitsbelastung. Ayurveda, das alte indische Medizinsystem, bietet einen ganzheitlichen Rahmen für das Verständnis der Nierenpathophysiologie und bietet individualisierte Ansätze für das Management. Nach ayurvedischen Prinzipien können die Nieren mit Vrikka korreliert werden, die das Moolasthana (Wurzelstruktur) der Mutravaha Srotas (Harnsystem) bildet. Eine ordnungsgemäße Funktion dieser Kanäle hängt vom Gleichgewicht der Doshas Vata, Pitta und Kapha sowie vom optimalen Agni (metabolisches Feuer) ab. Wenn diese gestört sind, verschlechtert sich die Nierenfunktion, was sich als Mutrakrichra (Dysurie), Mutraghata (Harnwegsobstruktion) und chronische Niereninsuffizienz manifestiert. Dieser Artikel behandelt die ayurvedischen Prinzipien, die Krankheitsentstehung und therapeutischen Modalitäten, die beim Management von CKD anwendbar sind.
Sneha K.2 Prashanth A. S.*1 (Mi,) untersuchten diese Frage.