Zusammenfassung Obwohl die Bedenken hinsichtlich der großflächigen Umsetzung von Kohlenstoffdioxid-Entfernung (CDR) bekannt sind, bleiben die ethischen Implikationen von ‚naturbasierten‘ Formen unzureichend erforscht. Je nach ihrer Umsetzung können diese Projekte lokale Gemeinschaften und die Biodiversität begünstigen oder schädigen, Risiken, die durch die Einordnung als ‚natürlich‘ verschleiert werden können. Wir untersuchen ‚naturbasierte‘ CDR, indem wir drei Auffassungen des Fähigkeitenansatzes gegenüberstellen, die auf Nichtmenschen erweitert werden können. Während zwei dieser Auffassungen vor rechtfertigenden Herausforderungen im Kontext weit verbreiteter ökologischer Pluralität stehen, bauen wir auf Amartya Sens Auffassung auf, um ein deliberatives Modell der Klima-Gerechtigkeit vorzuschlagen. Dieses Modell fordert partizipative Prozesse, um zu bestimmen, welche nichtmenschlichen Entitäten als Subjekte der Gerechtigkeit anerkannt werden, und stellt sicher, dass die CDR-Entscheidungen die gesamte Bandbreite der im jeweiligen Kontext betroffenen Umweltwerte widerspiegeln.
Paiusco et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.