Der vorliegende Text schlägt das Narzisstische Spektrum der Positionen als klinisches Werkzeug durch ein psychoanalytisches Prisma vor, mit dem Ziel, die lebendige, alltägliche Bewegung der Psyche über die statische Natur diagnostischer Kategorien hinaus zu beleuchten. Der Mensch ist nicht identisch mit seiner Diagnose, sondern bewegt sich durch psychische Positionen, die unterschiedliche Grade an Kohäsion, Ausdauer und Dysregulation entsprechend der Intensität, dem Trauma, der Frustration und der Beziehung zum Anderen ausdrücken. Innerhalb dieses Rahmens wird Narzissmus als grundlegende Regulationsfunktion betrachtet, die sich mit der Erhaltung von Kontinuität, Wert und psychischer Kohäsion befasst, und nicht nur als eine Form der Selbstliebe oder Pathologie. Der Text hebt außerdem die Bedeutung verschiedener Aspekte des Selbst, Rhythmus als Spur der Fähigkeit der Psyche hervor, die Beziehung auszuhalten, und projektive Identifikation als primären Modus psychischer Kommunikation. Gleichzeitig zeigt er, wie das Spektrum klinisch vom Therapeuten genutzt werden kann, um Bewegung, Fixierung oder Bruch innerhalb des therapeutischen Rahmens zu unterscheiden sowie die Position zu beobachten, von der aus der Analysand spricht, sich verteidigt, fühlt oder in Beziehung tritt. Therapeutische Veränderung wird verstanden als Stärkung der Fähigkeit der Psyche, Intensität auszuhalten, Konflikte zu verarbeiten und zu einer tragfähigen psychischen Position innerhalb der Beziehung zurückzukehren.
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Dimitris Seferiadis
Psychoanalytical Association
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Dimitris Seferiadis (Do,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69cb6589e6a8c024954b98c8 — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19314775
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: