Hintergrund Tabakkonsum verursacht jährlich über 7 Millionen Todesfälle, wobei Indien ein bedeutender Produzent und Verbraucher ist. Trotz bestehender Kontrollpolitiken bestehen Umsetzungsdefizite. Die Artikel 9 und 10 des WHO-Rahmenübereinkommens zur Tabakkontrolle (FCTC) fordern die Regulierung von Tabakinhaltstoffen, Emissionen und Offenlegungen. Es gibt jedoch begrenzte Forschung zum Wissen, den Einstellungen und Praktiken (KAP) der indischen Bevölkerung hinsichtlich dieser Artikel. Diese Studie zielt darauf ab, KAP zu bewerten und Strategien für verbesserte Bewusstseinsbildung und Compliance zu informieren. Materialien und Methoden Eine Querschnittsstudie wurde im September 2024 unter indischen Erwachsenen (18+ Jahre) mit einem strukturierten, vorgetesteten Online-Fragebogen durchgeführt. Das Instrument erfasste demografische Daten sowie KAP in Bezug auf die Regulierung von Tabakprodukten. Die Daten wurden mit deskriptiver Statistik, Chi-Quadrat-Tests und logistischer Regression analysiert. Ergebnisse Unter 106 Teilnehmenden (68,9 % im Alter von 21–40; 53,8 % männlich) hatten 66 % einen Hochschulabschluss. Die Bekanntheit der Artikel 9 und 10 lag bei 54,7 % bzw. 56,6 %. Das Alter beeinflusste Wissen (p = 0,049) und Einstellungen (p = 0,005), wobei jüngere Personen stärkere Einstellungen, aber moderates Wissen zeigten. Erfahrung in der Tabakkontrolle verbesserte das Wissen signifikant (p = 0,003). Schlussfolgerungen Obwohl die Unterstützung für Tabakregulierung stark ist, bleiben Wissenslücken bestehen. Die Stärkung zielgerichteter Aufklärung und eine effektive Umsetzung der WHO-FCTC Artikel 9 und 10 sind für eine wirkungsvolle Tabakkontrolle in Indien essenziell.
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Diksha Walia
Sonu Goel
Chirag Goel
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Walia et al. (Tue,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69d0af52659487ece0fa5447 — DOI: https://doi.org/10.34961/19337
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