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Viele bedeutende Theoretiker haben argumentiert, dass genaue Wahrnehmungen des Selbst, der Welt und der Zukunft für die psychische Gesundheit unerlässlich sind. Dennoch deutet erhebliche Forschung darauf hin, dass übermäßig positive Selbstbewertungen, übertriebene Wahrnehmungen von Kontrolle oder Beherrschung sowie unrealistischer Optimismus charakteristisch für normales menschliches Denken sind. Darüber hinaus scheinen diese Illusionen andere Kriterien psychischer Gesundheit zu fördern, einschließlich der Fähigkeit, sich um andere zu sorgen, glücklich oder zufrieden zu sein und produktiv sowie kreativ zu arbeiten. Diese Strategien könnten zum großen Teil erfolgreich sein, weil sowohl die soziale Welt als auch kognitive Verarbeitungsmechanismen Filter auf eingehende Informationen legen, die diese in eine positive Richtung verzerren; negative Informationen können isoliert und möglichst wenig bedrohlich dargestellt werden. Diese positiven Illusionen können besonders nützlich sein, wenn eine Person negative Rückmeldungen erhält oder anderweitig bedroht ist, und unter diesen Umständen besonders adaptiv sein. Jahrzehnte psychologischer Erkenntnisse haben die Realitätsanpassung als ein Kennzeichen psychischer Gesundheit etabliert. Nach dieser Sichtweise wird die gut angepasste Person als einer betrachtet, der eine genaue Realitätsprüfung vornimmt, während die Person, deren Wahrnehmung durch Illusionen getrübt ist, als anfällig für psychische Erkrankungen gilt bzw. bereits davon betroffen ist. Trotz ihrer Plausibilität wird diese Sichtweise zunehmend schwer aufrechtzuerhalten (vgl. Lazarus, 1983). Umfangreiche Forschung belegt die Verbreitung von Illusionen beim normalen Menschen.
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Shelley E. Taylor
Jonathon D. Brown
Psychological Bulletin
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Taylor et al. (Fri,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69d32fbdf4e36aebd11da7b6 — DOI: https://doi.org/10.1037/0033-2909.103.2.193
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