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Konzepte sind die elementaren Einheiten des Denkens und der sprachlichen Bedeutung. Sie sind konventionell und relativ stabil. Als solche müssen sie irgendwie das Ergebnis neuronaler Aktivität im Gehirn sein. Die Fragen sind: Wo? und Wie? Eine gängige philosophische Position ist, dass alle Konzepte – sogar Konzepte über Handlung und Wahrnehmung – symbolisch und abstrakt sind und daher außerhalb des sensorisch-motorischen Systems des Gehirns implementiert werden müssen. Wir werden gegen diese Position anhand von (1) neurowissenschaftlichen Belegen; (2) Ergebnissen aus der neuronalen Berechnung; und (3) Ergebnissen über die Natur von Konzepten aus der kognitiven Linguistik argumentieren. Wir schlagen vor, dass das sensorisch-motorische System die geeignete Struktur besitzt, um sowohl sensorisch-motorische als auch abstraktere Konzepte zu charakterisieren. Zentral für dieses Bild sind die neuronale Sprachtheorie und die Theorie der cogs, nach denen Gehirnstrukturen in den sensorisch-motorischen Regionen genutzt werden, um die sogenannten „abstrakten“ Konzepte zu charakterisieren, die die Bedeutungen grammatischer Konstruktionen und allgemeiner Schlussfolgerungsmuster ausmachen.
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Vittorio Gallese
George Lakoff
Cognitive Neuropsychology
University of California, Berkeley
University of Parma
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Gallese et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
www.synapsesocial.com/papers/69d6cfa7639f29d8dcab3546 — DOI: https://doi.org/10.1080/02643290442000310