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Hintergrund/Ziele: Diese narrative Übersicht bietet eine breite Synthese der aktuellen epidemiologischen Trends, vorrangigen Resistenzmechanismen und gesundheitlichen Auswirkungen multiresistenter (MDR) Bakterien. Wir konzentrierten uns auf die klinisch signifikantesten MDR-Erreger, regionale Unterschiede in der Resistenz und die Wirksamkeit von Eindämmungsstrategien. Unser Ziel war es, das aktuelle Wissen zu synthetisieren und Forschungsrichtungen vorzuschlagen. Methoden: Durch umfassende Analyse epidemiologischer Studien, Überwachungsberichte, klinischer Studien und Meta-Analysen präsentieren wir eine detaillierte Bewertung der sich entwickelnden Landschaft der antimikrobiellen Resistenzen in entwickelten und Entwicklungsnationen. Die Übersicht umfasst Daten aus 187 Ländern und analysiert über 2500 veröffentlichte Studien und Berichte großer Gesundheitsorganisationen. Ergebnisse: Unsere Ergebnisse zeigen einen besorgniserregenden Anstieg von 43% bei multiresistenten Infektionen weltweit, mit besonders starken Zuwächsen bei gesundheitsbezogenen Infektionen (67% Anstieg) und in der Gemeinschaft erworbenen Infektionen (38% Anstieg) in Regionen mit hohem Antibiotika-Missbrauch. Die Analyse konzentriert sich speziell auf kritische Erreger, einschließlich methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA), erweiterungs-spektrum β-Laktamase-produzierende Enterobacteriaceae (ESBL) und carbapenem-resistente Enterobacteriaceae (CRE), und dokumentiert deren Prävalenz, Übertragungsmuster und Behandlungsergebnisse. Wirtschaftliche Auswirkungen zeigen jährliche globale Gesundheitskosten von über 100 Milliarden USD aufgrund resistenter Infektionen. Die Übersicht identifiziert signifikante Lücken in den aktuellen Überwachungssystemen, insbesondere in einkommensschwachen und mittleren Ländern, und schlägt standardisierte Ansätze zur Überwachung und Eindämmungsstrategien vor. Wir bewerten die Wirksamkeit verschiedener Programme zur antimikrobiellen Überwachung und dokumentieren Erfolgsquoten sowie Implementierungsherausforderungen in unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen. Schlussfolgerungen: Die Analyse endet mit evidenzbasierten Empfehlungen für politische Reformen, Forschungsprioritäten und internationale Kooperationsrahmen, die notwendig sind, um diese wachsende globale Gesundheitskrise zu bewältigen. Unsere Ergebnisse hoben die Bedeutung der Stärkung der Überwachungsbemühungen hervor, schlagen neuartige diagnostische und therapeutische Interventionen vor und thematisieren Ungleichheiten beim Zugang zu Versorgung und Daten in verschiedenen Ländern.
Marıno et al. (Mon,) studierten diese Frage.