Key points are not available for this paper at this time.
Publikationsverzerrung ist ein weithin anerkanntes Phänomen, das aufgrund des Einflusses der Studienergebnisse auf die Veröffentlichungschancen auftritt. Üblicherweise werden Studien mit positiven Ergebnissen eher veröffentlicht als Studien mit negativen Ergebnissen, was zu einer Übervertretung falsch-positiver Resultate in der Literatur führt. Empirische Studien haben gezeigt, dass die induzierte Verzerrung groß ist und einen erheblichen Einfluss auf Metaanalysen hat, bei denen Daten mehrerer Studien zusammengefasst werden, sowie auf informelle Übersichten. Das Problem ist tief in der aktuellen Forschungspraxis verwurzelt, die die Demonstration statistischer Signifikanz fördert, um Theorien zu "beweisen", und eine seiner Ursachen ist der Publikationsdruck, der integraler Bestandteil des Wettbewerbs um akademische Beförderungen ist. Ernsthafte Bemühungen, dieses Problem zu reduzieren, erfordern eine Umstrukturierung des Prozesses der Verbreitung von Studienergebnissen, eine Änderung der redaktionellen Richtlinien und eine Anpassung des Stils und der Methoden der statistischen Analyse.
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Colin B. Begg
Jesse A. Berlin
JNCI Journal of the National Cancer Institute
New England Research (United States)
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Begg et al. (Wed,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69d7698fef4aa71f97f312aa — DOI: https://doi.org/10.1093/jnci/81.2.107