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Versuche, das eigene Verhalten in einem bestimmten Bereich zu organisieren, zusammenzufassen oder zu erklären, führen zur Bildung kognitiver Strukturen über das Selbst oder Selbstschemata. Selbstschemata sind kognitive Verallgemeinerungen über das Selbst, die aus vergangenen Erfahrungen abgeleitet werden und die Verarbeitung selbstbezogener Informationen, die in den sozialen Erfahrungen eines Individuums enthalten sind, organisieren und steuern. Die Rolle der Schemata bei der Verarbeitung von Informationen über das Selbst wird untersucht, indem Selbstschemata mit einer Reihe spezifischer empirischer Referenzen verknüpft werden. Weibliche Studierende mit Schemata in einem bestimmten Bereich und solche ohne Schemata werden ausgewählt und ihre Leistung bei verschiedenen kognitiven Aufgaben verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass Selbstschemata die Verarbeitung von Informationen über das Selbst (Urteile und Entscheidungen über das Selbst) erleichtern, leicht abrufbare Verhaltensbelege enthalten, eine Grundlage für die zuversichtliche Selbstvorhersage von Verhalten in schemabezogenen Dimensionen bieten und Individuen gegenüber gegen-schematischen Informationen resistent machen. Die Beziehung von Selbstschemata zur situationsübergreifenden Verhaltenskonsistenz und die Implikationen von Selbstschemata für die Attributionstheorie werden diskutiert.
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Hazel Rose Markus
Journal of Personality and Social Psychology
University of Michigan
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Hazel Rose Markus (Di,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69d775fcdb9d5e1bf4b8accf — DOI: https://doi.org/10.1037/0022-3514.35.2.63
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