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Der onkogene epithelial-mesenchymale Übergang (EMT) trägt auf verschiedene kontextabhängige Weise zur Tumorprogression bei, einschließlich erhöhtem metastatischen Potenzial, Expansion von subpopulationen von Krebsstammzellen, Chemoresistenz und Krankheitsrückfällen. Ein Kennzeichen des EMT ist der Widerstand von Tumorzellen gegen Anoikis. Dieser Widerstand trägt zur Metastase bei und ist eine definierende Eigenschaft nicht nur des EMT, sondern auch von Krebsstammzellen. Hier überprüfen wir die mechanistische Verknüpfung zwischen EMT und Widerstand gegen Anoikis. Die Diskussion konzentriert sich auf mehrere Schlüsselaspekte. Zunächst geben wir ein Update über neue Wege, die vom Verlust von E-Cadherin zur Anoikis-Resistenz führen. Dann diskutieren wir die Relevanz von Transkriptionsfaktoren, die im Zusammenhang mit der Wundheilung entscheidend sind, im Kontext von onkogenem EMT. Als Nächstes erkunden wir die Folgen des Abbaus von Zellpolaritätskomplexen auf die Anoikis-Sensitivität durch die Hippo-, Wnt- und Wachstumsfaktor-β (TGF-β)-Weg, wobei wir auf Punkte der Kreuzregulation hinweisen. Schließlich fassen wir die direkte Regulation von Zellüberlebensgenen durch EMT-induzierende Transkriptionsfaktoren zusammen und die Rollen der Tyrosinkinasen fokale Adhäsionskinase (FAK) und TrkB-Neurotrophinrezeptor in der EMT-bezogenen Regulation von Anoikis. Aus diesen Studien ergeben sich verbindende Prinzipien, die zu Verbesserungen in der Krebstherapie führen werden, indem die Sensitivität gegenüber Anoikis umprogrammiert wird.
Frisch et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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