Key points are not available for this paper at this time.
Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) sind lymphatische Tumoren, die durch einen komplexen Prozess der malignen Transformation reifer Lymphozyten während verschiedener Differenzierungsstufen entstehen. Die WHO-Klassifikation der NHL erkennt mehr als 90 nosologische Einheiten mit spezifischer Pathophysiologie und Prognose an. Seit Ende des 20. Jahrhunderts hat unser wachsendes Wissen über die molekulare Biologie der Lymphomsubtypen zur Identifizierung neuer angreifbarer Ziele und zur anschließenden Testung sowie klinischen Genehmigung neuer anti-Lymphom-Agentien geführt, was zu einer signifikanten Verbesserung des Patientenergebnisses führte. Trotz enormer Fortschritte wurden unsere Bemühungen, maligne Lymphomklone zu kontrollieren oder sogar zu beseitigen, häufig durch die Entwicklung von Arzneimittelresistenz behindert, was einen unerfüllten medizinischen Bedarf zur Bewältigung relapsierter oder behandlungsrefraktärer Erkrankungen nach sich zog. Ein besseres Verständnis der molekularen Mechanismen, die der angeborenen oder erworbenen Arzneimittelresistenz zugrunde liegen, könnte zur Entwicklung effektiverer Erstlinientherapiealgorithmen auf der Grundlage zuverlässiger prädiktiver Marker oder personalisierter Retherapien führen, die darauf abzielen, resistente Klone zu überwinden, indem sie Schwachstellen von Lymphomzellen angreifen, die gegenüber vorherigen Therapie(n) resistent sind. Diese Übersicht konzentriert sich auf die Geschichte und aktuelle Fortschritte in unserem Verständnis der molekularen Mechanismen der Resistenz gegenüber genotoxischen und gezielten Wirkstoffen, die in der klinischen Praxis zur Therapie von NHL eingesetzt werden.
Klener et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.