Die USA zahlen höhere Arzneimittelpreise als vergleichbare Nationen und finanzieren damit einen überproportionalen Anteil an globaler pharmazeutischer Forschung und Entwicklung. Präsident Donald Trump hat angekündigt, er sei bereit, "alles Notwendige zu tun", um die globale Ungleichheit zu verringern, wenn nicht gar zu beseitigen. Als Reaktion darauf haben große Pharmaunternehmen eilig Preisreduzierungen für zumindest einige Patienten und einige Produkte angekündigt. Die Preisgestaltung nach dem Prinzip der ‚meistbegünstigten Nation‘ als formale Politik steht vor vielen politischen und administrativen Herausforderungen, aber die Drohung hat bewirkt, dass sich das Verhalten von Pharmaunternehmen und Kostenträgern in anderen Ländern verändert hat. Dieser Kommentar nimmt den Präsidenten ernst, wenn auch nicht wörtlich. Es werden die unterschiedlichen Instrumente beschrieben, die der Regierung zur Verfügung stehen, um ihre Preisziele zu verfolgen, und es wird die potenzielle Auswirkung dieser Instrumente auf die Investitions- und Innovationsrate in der Pharmabranche bewertet. Die Preisgestaltung nach dem Prinzip der ‚meistbegünstigten Nation‘ wird die Einnahmen reduzieren, die der Industrie für Forschung und Entwicklung zur Verfügung stehen, aber ihre Auswirkung könnte durch eine bessere Priorisierung von Investitionen und eine verbesserte Effizienz bei der Umsetzung von Investitionen in Innovationen gemildert werden.
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J. E. M. Robinson
Health Affairs
University of California, Berkeley
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J. E. M. Robinson (Mi,) untersuchte diese Frage.
www.synapsesocial.com/papers/69d892886c1944d70ce03d95 — DOI: https://doi.org/10.1377/hlthaff.2025.01127