Verbessern kulturell angepasste Diabetes-Selbstmanagement-Schulungen und Unterstützungsinterventionen die verhaltensbezogenen und klinischen Ergebnisse bei ethnisch diversen Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes mellitus?
Erwachsene mit Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) aus verschiedenen kulturellen Gruppen (Latino, Schwarz-Britisch, Chinesisch, pakistanische Einwanderer, Iranisch, koreanisch-amerikanisch) in 14 RCTs
Kulturell angepasste Diabetes-Selbstmanagement-Schulungen und Unterstützungsinterventionen (unter Einbeziehung von Muttersprache, traditioneller Ernährungsempfehlungen, Familien- und Gemeinschaftseinbindung sowie kulturgerechter Verhaltensunterstützung durch persönliche oder technologiegestützte Formate)
Kontrollgruppen
Diabetes-Selbstmanagement-Ergebnisse (Selbstmanagement-Verhalten, Selbstwirksamkeit, Diabeteswissen, psychosoziales Wohlbefinden) sowie klinische Ergebnisse (HbA1c-Werte)
Kulturell angepasste Diabetes-Selbstmanagement-Schulungen verbessern signifikant sowohl Verhaltensparameter als auch glykämische Kontrolle (HbA1c) bei ethnisch diversen Populationen mit Typ-2-Diabetes.
Hintergrund: Kulturelle Unterschiede in der Versorgung von Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) tragen zu suboptimalem Selbstmanagement und schlechten glykämischen Ergebnissen bei ethnischen Minderheiten bei. Kulturell angepasste Diabetes-Selbstmanagement-Schulungen und Unterstützungsinterventionen (DSMES) haben sich als Strategie zur Verbesserung der Krankheitsverläufe etabliert, indem Bildungsinhalte an die Überzeugungen, die Sprache und traditionelle Praktiken der Patienten angepasst werden. Dieser systematische Review bewertet die Wirksamkeit und zentrale kulturelle Komponenten solcher kultursensitiven DSMES-Interventionen. Methoden: Es wurde eine systematische Suche in PubMed, Scopus, EBSCOhost und Taylor & Francis nach PRISMA 2020-Richtlinien durchgeführt. Eingeschlossen wurden randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), die kulturell angepasste DSMES für Erwachsene mit T2DM untersuchten. Die Studienqualität wurde mit dem Joanna Briggs Institute (JBI)-Checkliste bewertet. Daten wurden extrahiert und narrativ zusammengefasst. Ergebnisse: Insgesamt 14 hochwertige RCTs erfüllten die Einschlusskriterien und repräsentierten diverse kulturelle Gruppen, darunter Latino, Schwarz-Britisch, Chinesisch, pakistanische Einwanderer, iranische und koreanisch-amerikanische Populationen. Die Interventionen integrierten Kultur durch die Verwendung der Muttersprache, traditionelle Ernährungsempfehlungen, Einbindung von Familie und Gemeinschaft sowie kulturgerechte Verhaltensunterstützung, entweder (I) persönlich oder (II) technologiegestützt. Die kulturgerecht angepassten Interventionen zeigten in mehreren Studiengruppen signifikante Verbesserungen der Diabetes-Selbstmanagement-Ergebnisse, einschließlich Selbstmanagement-Verhalten, Selbstwirksamkeit, Diabeteswissen und psychosozialem Wohlbefinden im Vergleich zu Kontrollgruppen. Klinische Ergebnisse verbesserten sich in mehreren Studien, besonders evident durch signifikante Senkung der HbA1c-Werte. Fazit: Kulturell angepasste DSMES verbessert effektiv sowohl verhaltensbezogene als auch klinische Ergebnisse in ethnisch diversen Populationen mit T2DM. Die Integration kultureller Werte, traditioneller Ernährung, Sprache und Gemeinschaftsunterstützung stärkt das Engagement der Patienten und optimiert die Wirkung der Intervention. Zukünftige Studien sollten langfristige Follow-ups, Kostenwirksamkeitsanalysen und standardisierte Berichte zu kulturellen Anpassungen betonen, um die breitere Implementierung und Skalierung zu fördern. Schlüsselwörter: Typ-2-Diabetes mellitus, kulturell angepasste Intervention, Diabetes-Selbstmanagement-Schulung, Gesundheitsdisparitäten, randomisierte kontrollierte Studien
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Linda Widiastuti
Tuti Pahria
Hartiah Haroen
Journal of Multidisciplinary Healthcare
Padjadjaran University
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Widiastuti et al. (Mittw.) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69d893406c1944d70ce04405 — DOI: https://doi.org/10.2147/jmdh.s591652
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