Schnelle globale Erwärmung setzt terrestrische Ökosysteme, sowohl in der Vergangenheit als auch heute, erheblichen Stress aus, was es unerlässlich macht zu verstehen, wie Ökosysteme im tiefen Erdzeitalter auf Klimaveränderungen reagieren. Das Toarcium-Hyperthermalereignis (~183 Mio. Jahre) bietet eine natürliche Fallstudie zur Untersuchung dieser Dynamiken. Mithilfe des Schandelah-1-Bohrkerns aus dem Norddeutschen Becken führten wir teratologische Analysen der terrestrischen Vegetation durch, die ausgeprägte morphologische Variationen aufzeigten. Trotz Transport- und Erhaltungsverzerrungen deuten das Fortbestehen und die Vielfalt der Fehlbildungen auf weit verbreitete reproduktive Störungen neben Anpassungsstrategien hin, darunter physiologische Plastizität und mikroklimatisches Puffervermögen, wahrscheinlich bedingt durch thermischen Stress. Multivariate Analysen bestätigen zudem signifikante Veränderungen bei Pollentfehlbildungen während der Spitzenphase der Erwärmung, was zeigt, dass terrestrische Vegetation gleichzeitig hochsensibel und widerstandsfähig war. Diese Ergebnisse liefern wichtige Einblicke, wie Landpflanzen mit raschem thermischem Stress während dieses Zeitraums umgingen und bieten einen Rahmen für das Verständnis von Ökosystemreaktionen auf vergangene Umweltveränderungen im tiefen Erdzeitalter.
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Francesca Galasso
William Foster
Bas van de Schootbrugge
Proceedings of the Royal Society B Biological Sciences
Utrecht University
Universität Hamburg
HAW Hamburg
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Galasso et al. (Wed,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69d893c96c1944d70ce04caa — DOI: https://doi.org/10.1098/rspb.2025.2880
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