Zusammenfassung Dieses Papier schlägt die Idee des ‚transkontextuellen Prozesses‘ als theoretisches Werkzeug vor, um Materialien zu interpretieren, die lange Strecken zurückgelegt und neue Kontexte erreicht haben. Die archäologische Literatur neigt oft dazu, vergangene Bewegungen aus der Vogelperspektive zu betrachten und Annahmen von Wissen anzuwenden, anstatt die Erfahrungen der Menschen aus der Vergangenheit zu berücksichtigen. Der transkontextuelle Prozess verwendet Kontext- und Assemblagen-Theorie, um darüber nachzudenken, was Materialien und Objekte mit Fernursprung für die Menschen, die sie nutzten, bedeuteten. Eine Fallstudie zu Glastesserae aus dem achten Jahrhundert in Dänemark wird genutzt, um zu zeigen, wie der transkontextuelle Prozess als Interpretationsinstrument verwendet werden kann. Sie verfolgt die Reise der Glastesserae von ihrer Verwendung in Wandmosaiken der Spätantike bis zu den Wikingerepochen-Emporien von Ribe, wo sie zu Glasperlen umgeformt werden, die wiederum in Südskandinavien zirkulieren.
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R. English
Cambridge Archaeological Journal
Aarhus University
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R. English (Di,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69d893eb6c1944d70ce04e73 — DOI: https://doi.org/10.1017/s095977432610050x
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