Die Außenpolitik von Trump ist durch coercive threats gekennzeichnet, um die America First-Agenda voranzutreiben. Dies hat einen Kaskadeneffekt auf die grundlegenden Prinzipien des internationalen Rechts. Der jüngste Schritt der Trump-Administration, sich von einer Vielzahl multilateraler Institutionen und Verträge zurückzuziehen, ist ein Ausdruck dieser Agenda. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund der Executive Order 14199 (EO) vom Februar 2025, die eine ‘Überprüfung aller internationalen zwischenstaatlichen Organisationen, deren Mitglied die Vereinigten Staaten sind und die jegliche Art von Finanzierung oder anderer Unterstützung bereitstellt sowie aller Konventionen und Verträge, an denen die Vereinigten Staaten Beteiligte sind’, anfordert. Die US-Administration betrachtet diese internationalen Instrumente als ineffektiv, verschwenderisch und schädlich. EO 14199 lässt zudem die Möglichkeit offen, zusätzliche internationale Organisationen zu überprüfen und sich von ihnen zurückzuziehen. Der Rückzug der USA aus diesen multilateralen Instrumenten zeigt, wie diese Organisationen zu einem Stolperstein für die Durchsetzung ihrer Innenpolitik geworden sind. Daher wird der Rückzug aus diesen Organisationen, so die Trump-Administration, zu einer bequemen Wahl. Professor Jean Galbraith sieht den Rückzug als Rückzug vom Multilateralismus. Diese Betrachtung diskutiert das Rückzugsverfahren im Rahmen des konstitutiven Vertrags zur Errichtung dieser Organisationen und die Notwendigkeit einer interpretativen Neubewertung.
A. D. Alexander (Tue,) hat diese Frage untersucht.