Bei in Lösung verarbeiteten organischen Leuchtdioden (OLEDs) bestehen Ungleichgewichte bei der Trägerinjektion und interfaciale Quenching als große Hürden, hauptsächlich aufgrund des lochdominierten Transports in polymerbasierten Emittern. Hier stellen wir eine einfache, aber äußerst effektive Strategie nach der Herstellung vor, um das Ladungsgleichgewicht und die Geräteleistung durch chemische Modifizierung von ZnO-Nanopartikeln (ZnO-NPs) mittels Aceton-Tauchverfahren zu verbessern. Diese Behandlung passiviert selektiv sauerstoffvakanzenbezogene Fangzustände an der Oberfläche der ZnO-NPs, was zu einer verbesserten Elektronenein injektion und wiederhergestelltem Lochsperrverhalten führt, ohne die Gerätearchitektur oder Schichtinterfaces zu stören. Umfassende Analysen, einschließlich der Röntgenphotoelektronenspektroskopie (XPS), Photolumineszenz (PL) und transienten Elektrolumineszenz (EL)-Messungen, bestätigen den Defektpassivierungsmechanismus und seine Auswirkungen auf die Ladungseinjektionsdynamik. Aceton-behandelte OLEDs zeigen eine reduzierte Einschaltspannung, signifikant höhere Helligkeit (über 44.000 cd/m²) und verbesserte Effizienz über alle RGB-Subpixel, während die spektrale Reinheit erhalten bleibt. Darüber hinaus ermöglicht dieses Verfahren die skalierbare Herstellung von ultrahochauflösenden RGB-Pixelarrays in großem Maßstab, ohne zusätzliche funktionale Schichten zu benötigen.
Lee et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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