Dieser Artikel untersucht die Bildung im sozialistischen Rumänien als ein strukturiertes Mechanismus der Subjektbildung und nicht als einen neutralen Bereich des Wissensübertragungs. Aufbauend auf einem konzeptionellen Rahmen, der Subjektivität als institutionell konstituiert betrachtet, untersucht die Analyse, wie der Bildungsdiskurs instrumentelle Selbstregulation förderte und gleichzeitig Praktiken marginalisierte, die mit autonomer Innenwelt verbunden sind. Durch eine historisch fundierte Analyse zeigt die Studie, wie zentrale Governance ideologische Ziele in alltägliche pädagogische Normen übersetzte und so konformistische Formen der Subjektivität prägte. Besonderes Augenmerk gilt dem Fall der Transzendentalen Meditation, die als diagnostische Linse dient, um die bedingte Toleranz und anschließende Exklusion von Praktiken zu erkunden, die über institutionelle Vermittlung hinausgehen. Die Befunde zeigen die strukturellen Grenzen der Bildungsinnovation unter ideologischer Governance und wie Systeme Veränderungen absorbieren können, ohne ihre grundlegenden evaluativen Grammatiken oder Kontrollmechanismen zu verändern. Indem die Subjektbildung als analytische Kategorie in den Vordergrund gerückt wird, trägt der Artikel zu interdisziplinären Debatten über die Politik der Innovation und die Governance des inneren Lebens bei.
Gorunescu et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.