In der Bildungsphilosophie wird Improvisation oft als etwas verstanden, das der Lehrer tut, um seinen Unterricht zu verbessern, oder als eine Aktivität, die der Schüler durchführt, um sein Lernen zu verbessern. Angesichts der Philosophie der Plastizität von Catherine Malabou und der ethnomusikologischen Theorie sollte Improvisation in der Bildung jedoch eher als ontologische Eigenschaft der Bildung betrachtet werden. Dieser Artikel veranschaulicht dies anhand von Beispielen aus der Forschung zur interdisziplinären Bildung im Rahmen der ‚akademischen Gastfreundschaft‘.
Kjetil Horn Hogstad (Sun,) hat diese Frage untersucht.