Ziele: Zwanzig Jahre nach dem Beginn der Beteiligung der britischen Streitkräfte an den Irak- und Afghanistan-Konflikten nach 2001 ist nicht bekannt, inwieweit diese Einsätze weiterhin die psychische Gesundheit und den Alkoholmissbrauch bei britischen Militärangehörigen beeinflussen. Dies ist der Bericht über die vierte Phase einer Querschnittsstudie einer longitudinalen Kohortenstudie, die seit 2004 die Gesundheit und das Wohlbefinden von aktiven und ehemaligen Militärangehörigen in Großbritannien bewertet. Methoden: Teilnehmer waren für die jüngste Phase (2022–2023) berechtigt, wenn sie zuvor (2014–2016) teilgenommen hatten und der erneuten Kontaktaufnahme zugestimmt hatten. Die primären Ergebnismessungen umfassten Symptome häufiger psychischer Störungen (CMD), wie Depressionen und Angstzustände, wahrscheinliche posttraumatische Belastungsstörung (PTSD), komplexe PTSD (C-PTSD) und Alkoholmissbrauch. Ergebnisse: In der Gesamtstichprobe (n=4104, Rücklaufquote=54,6%) waren CMD das häufigste Ergebnis (27,8%), gefolgt von wahrscheinlichem PTSD (9,4%) und Alkoholmissbrauch (8,4%). Die Mehrheit der PTSD-Erfahrungen erfüllte die Kriterien für C-PTSD (72,7%). Ehemalige Soldaten berichteten im Vergleich zu aktiven Soldaten von einer höheren Prävalenz von PTSD (10,5 % vs 7,4 %, adjustierte OR (AOR)=1,68, 95% CI 1,12 bis 2,51) und C-PTSD (6,5 % vs 3,9 %, AOR=1,80, 95% CI (1,07 bis 3,05); eine höhere Prävalenz beider Störungen wurde auch bei aktiven/ehemaligen Soldaten berichtet, deren letzter Einsatz im Irak/Afghanistan in einer Kampfrolle stattfand. Schlussfolgerung: Obwohl die Mehrheit derjenigen, die im Irak oder Afghanistan eingesetzt wurden, wohlauf bleibt, gibt es einen dauerhaften Einfluss des Kampfeinsatzes auf PTSD. Die Aufmerksamkeit sollte weiterhin auf die Präventions-, Früherkennungs- und Behandlungsbedürfnisse dieser Kohorte gerichtet werden.
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Marie‐Louise Sharp
King's College London
Margaret Jones
King's College London
S. Franchini
King's College London
Occupational and Environmental Medicine
King's College London
University of Birmingham
Queen Mary University of London
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Sharp et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
synapsesocial.com/papers/69d8968f6c1944d70ce08076 — DOI: https://doi.org/10.1136/oemed-2025-110647
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