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In diesem Artikel analysiere ich die Kontroverse innerhalb der Künstlichen Intelligenz (KI), die sich Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre um das ‚Perzeptron‘-Projekt (und neuronale Netze im Allgemeinen) entwickelte. Ich widme besonderes Augenmerk den Beweisen und Argumenten von Minsky und Papert, die so interpretiert wurden, dass weiterer Fortschritt bei neuronalen Netzen nicht möglich sei und dieser Ansatz der KI aufgegeben werden müsse. Ich vertrete die Auffassung, dass diese offizielle Interpretation der Debatte das Ergebnis des Aufkommens, der Institutionalisierung und (wichtig) Legitimierung des symbolischen KI-Ansatzes war (mit seinem Ressourcenverteilungssystem und seiner Autoritätsstruktur). Auf Ebene des ‚Forschungsgebiets‘ gab es beträchtliche interpretative Flexibilität. Diese interpretative Flexibilität zeigte sich weiter in der Wiederbelebung der neuronalen Netze Ende der 1980er Jahre und der anschließenden Neuschreibung der offiziellen Geschichte dieser Debatte.
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Mikel Olazaran
Social Studies of Science
University of the Basque Country
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Mikel Olazaran (Thu,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69d89ee0de3177251abedd06 — DOI: https://doi.org/10.1177/030631296026003005
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