Key points are not available for this paper at this time.
Effektstärken in Längsschnittstudien sind oft deutlich kleiner als Effektstärken in Querschnittstudien. Tatsächlich kontrollieren autoregressive Modelle (die häufig in Längsschnittstudien, jedoch nicht in Querschnittstudien verwendet werden) für vergangene Ausprägungen des Outcomes (d.h. Stabilitätseffekte), um Veränderungen der Outcome-Werte über die Zeit vorherzusagen, was die Effektstärke eines Prädiktors auf das Outcome stark reduzieren kann. Leider gab es bisher keine Versuche, Richtlinien für die Interpretation von Effektstärken in Längsschnittstudien gegenüber Querschnittstudien zu unterscheiden. Folglich könnten longitudinal gemessene Effektstärken, die unter den universellen Richtlinien für „klein“ liegen, fälschlicherweise als trivial abgetan werden, obwohl sie bedeutsam sein könnten. Im vorliegenden Beitrag überprüfen wir zunächst die gegenwärtigen Richtlinien zur Interpretation von Effektgrößen. Anschließend diskutieren wir mehrere Beispiele, wie die Kontrolle für Stabilitätseffekte die Effektstärken anderer Prädiktoren drastisch abschwächen kann, um zu untermauern, dass die aktuellen Richtlinien irreführend für die Interpretation longitudinaler Effekte sein können. Abschließend geben wir Empfehlungen für Forschende zur Interpretation von Effektgrößen in longitudinalen autoregressiven Modellen.
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Paul J. C. Adachi
Teena Willoughby
European Journal of Developmental Psychology
Brock University
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Adachi et al. (Fri,) haben diese Fragestellung untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/69d908aa183921ebcaae4744 — DOI: https://doi.org/10.1080/17405629.2014.963549
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: