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Ausgehend von der Annahme, dass die erfolgreiche Umsetzung jeder inklusiven Politik größtenteils davon abhängt, dass Lehrkräfte positiv darauf eingestellt sind, hat eine Vielzahl von Studien versucht, die Einstellungen von Lehrkräften zur Integration und neuerdings zur Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Regelschulen zu untersuchen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über diesen umfangreichen Forschungsbereich und beleuchtet dabei eine Vielzahl von Faktoren, die die Akzeptanz des Inklusionsprinzips durch Lehrkräfte beeinflussen könnten. Die Analysen zeigten Hinweise auf positive Einstellungen, jedoch keine Akzeptanz einer vollständigen Inklusion oder eines „Zero Reject“-Ansatzes in der sonderpädagogischen Versorgung. Die Einstellungen der Lehrkräfte wurden stark durch die Art und das Ausmaß der Beeinträchtigung des jeweiligen Kindes (kindbezogene Variablen) und weniger durch lehrkräftebezogene Variablen beeinflusst. Zudem erwiesen sich bildungsumfeldbezogene Variablen, wie die Verfügbarkeit von personeller und sachlicher Unterstützung, konsequent als mit den Einstellungen zur Inklusion assoziiert. Nach einer kurzen Diskussion zentraler methodischer Fragestellungen im Zusammenhang mit den Forschungsergebnissen bietet der Artikel Anregungen für künftige Untersuchungen anhand alternativer Methoden.
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Elias Avramidis
Brahm Norwich
European Journal of Special Needs Education
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Avramidis et al. (Sat,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69d95d2df20ef263306849c0 — DOI: https://doi.org/10.1080/08856250210129056