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‚Manipulation‘ ist eines der entscheidenden Begriffe der Kritischen Diskursanalyse, die eine weitere theoretische Analyse erfordert. Dieser Artikel bietet einen triangulierten Ansatz zur Manipulation als eine Form des Missbrauchs sozialer Macht, kognitiver Kontrolle des Geistes und diskursiver Interaktion. Sozial wird Manipulation als illegitime Dominanz definiert, die soziale Ungleichheit bestätigt. Kognitiv beinhaltet Manipulation als geistige Kontrolle die Beeinträchtigung von Verstehensprozessen, die Ausbildung verzerrter mentaler Modelle und sozialer Repräsentationen wie Wissen und Ideologien. Diskursiv umfasst Manipulation in der Regel die üblichen Formen und Formate ideologischen Diskurses, wie das Hervorheben unserer guten Dinge und das Hervorheben ihrer schlechten Dinge. Auf all diesen Analyseebenen wird aufgezeigt, wie sich Manipulation von legitimer geistiger Kontrolle unterscheidet, wie zum Beispiel in der Überzeugung und Informationsbereitstellung, indem festgelegt wird, dass Manipulation im besten Interesse der dominierten Gruppe und gegen die besten Interessen dominierter Gruppen ist. Schließlich wird diese Theorie durch eine partielle Analyse einer Rede von Tony Blair im Unterhaus veranschaulicht, die die Teilnahme des Vereinigten Königreichs am von den USA geführten Krieg gegen den Irak im Jahr 2003 legitimiert.
Teun A. van Dijk (Mon,) hat diese Frage untersucht.