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Sechsköpfige Gruppen 19-jähriger Männer hörten die Live-Übertragung der nationalen Wehrpflichtverlosung 1971, während sie entweder gute oder schlechte Lose erhielten – das heißt entweder Losnummern mit niedriger oder hoher Priorität. Insgesamt reagierten die Probanden wohlwollender auf Verlierer (Personen mit Losnummern hoher Priorität) als auf Gewinner. Dieses mitfühlende Reaktionsmuster war jedoch bei Probanden, die hohe Werte auf einer Skala zur Messung ihres Glaubens hatten, dass die Welt ein gerechter Ort ist, an dem gute Menschen belohnt und schlechte bestraft werden, nicht vorhanden. Bei diesen Probanden schien die Tendenz, die Lose anderer zu rechtfertigen, das mitfühlende Muster zu neutralisieren; sie reagierten mindestens ebenso positiv auf Gewinner wie auf Verlierer und „ärgerten“ sich mehr über Verlierer als über Gewinner. Weitere Umfragedaten stützen die Annahme, dass der Glaube an eine gerechte Welt eine wahrnehmungsverzerrende Tendenz ist, die zur Aufrechterhaltung sozialer Ungerechtigkeit beiträgt.
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Zick Rubin
Anne Peplau
Journal of Social Issues
Harvard University
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Rubin et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
www.synapsesocial.com/papers/69da5b77ae64bec32b835aac — DOI: https://doi.org/10.1111/j.1540-4560.1973.tb00104.x
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