Hintergrund: Diabetische Fußgeschwüre (DFUs) führen häufig zu Infektionen, Amputationen und einer reduzierten Lebensqualität, daher spielt die Erhaltung des Gliedes durch Lappenrekonstruktion eine entscheidende Rolle. Herausforderungen ergeben sich jedoch bei Fällen, die Weichgewebe benötigen, um den Mittelfußkopf oder den Totraum oberhalb des Amputationsstumpfes abzudecken. Diese Studie zielt darauf ab, die Bedeutung und Effektivität der mini freien Lappenrekonstruktion für kleine DFUs zu bewerten, um weitere Amputationen zu verhindern und die Fußlänge zu erhalten. Methoden: Es wurde eine retrospektive Überprüfung von DFU-Patienten durchgeführt, die eine mini freie Lappenrekonstruktion durchliefen. Die präoperative Evaluierung umfasste CT-Angiographie und hochfrequente Ultraschalluntersuchungen, um den Zustand der Empfängergefäße zu beurteilen und das Lappendesign zu steuern. Mini freie Lappen wurden entnommen und an Empfängergefäße, die aus kleineren distal gelegenen Arterien anstelle von großen Gefäßen ausgewählt wurden, anastomisiert. Ergebnisse: Insgesamt wurden 20 Patienten einer mini freien Lappenrekonstruktion unterzogen. Die durchschnittliche Wundgröße betrug 6,8 cm². Die mini Lappenarten umfassten Perforatorlappen der oberflächlichen circumflexen iliakalen Arterie, der oberflächlichen inferioren epigastrischen Arterie, der anterioren tibialen Arterie und der Peronealarterie mit einer durchschnittlichen Pedikellänge von 6,9 cm und einem durchschnittlichen Arteriendurchmesser von 1,4 mm. Verwendete Empfängergefäße umfassten die dorsale Mittelfußarterie, die arcuate Arterie, die mediale und laterale Fußwurzelarterie sowie die digitale Arterie mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 1,5 mm. Fazit: Die mini freie Lappenrekonstruktion ist eine effektive Lösung für kleine DFUs und bietet eine zuverlässige Methode zur Erhaltung des Fußes. Durch den Einsatz moderner Bildgebungstechniken zur genauen Auswahl von Gefäßen und Lappen gewährleistet dieser Ansatz eine optimale Lappenüberlebensrate und verbessert letztendlich die Lebensqualität der Patienten, indem unnötige Amputationen vermieden werden.
Gyu et al. (Di.) haben diese Frage untersucht.