Die Work-Life-Balance wird seit langem als ein Schlüsselfaktor für das Wohlbefinden von Mitarbeitenden anerkannt; jedoch wird sie häufig hauptsächlich im Hinblick auf Zeitmanagement und Rollenkonflikte verstanden. Diese Perspektive übersieht oft eine weniger sichtbare, aber ebenso bedeutsame Dimension – die mentale Belastung, die mit der ständigen Planung, Organisation und Verwaltung von Verantwortlichkeiten in Arbeit und Privatleben verbunden ist. Dieses Papier verfolgt einen konzeptuellen und literaturbasierten Ansatz, um zu untersuchen, wie mentale Belastung das Verständnis von Work-Life-Balance insbesondere im Kontext berufstätiger Frauen neu definiert. Anhand bestehender Studien erforscht die Arbeit die Zusammenhänge zwischen Work-Life-Balance, mentaler Belastung, Stress und Arbeitszufriedenheit. Die Übersicht legt nahe, dass Balance nicht allein durch die zeitliche Aufteilung der Rollen bestimmt wird, sondern auch durch den fortwährenden kognitiven Aufwand zur Koordination mehrerer Verantwortlichkeiten. Diese unsichtbare Dimension der Arbeit bleibt häufig unerkannt, spielt jedoch eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des psychischen Wohlbefindens und der Arbeitsergebnisse. Die Studie hebt zudem hervor, wie sich durch Veränderungen in Arbeitsarrangements, einschließlich flexibler und mobiler Arbeit, die Grenzen zwischen beruflichen und privaten Bereichen verschoben haben. Obwohl solche Arrangements mehr Autonomie bieten, können sie auch eine stärkere Überlappung der Rollen und erhöhte kognitive Anforderungen mit sich bringen. In diesem Kontext entwickelt sich die mentale Belastung zu einem zentralen Mechanismus, der Work-Life-Balance mit Stress und Arbeitszufriedenheit verbindet. Durch die Integration von Erkenntnissen aus der Work-Family-Theorie, der kognitiven Arbeit und der Literatur zum arbeitsbedingten Stress schlägt dieses Papier ein konzeptionelles Rahmenwerk vor, das die mentale Belastung ins Zentrum der Work-Life-Dynamik stellt. Die Studie trägt zu einem tieferen Verständnis der Herausforderungen berufstätiger Frauen bei und unterstreicht den Bedarf an interventionsstrategien auf organisatorischer und politischer Ebene, die sowohl die sichtbare Arbeitslast als auch die zugrunde liegende kognitive Belastung adressieren.
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J.J. Patel
Veer Narmad South Gujarat University
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J.J. Patel (Wed,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69db37f94fe01fead37c608e — DOI: https://doi.org/10.56975/ijnrd.v11i4.322946
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