ZUSAMMENFASSUNG Die humanistische Supervision basiert auf dem Engagement für die ganze Person, doch der lebende Körper des Supervisanden war in den gängigen Supervisionspraktiken weitgehend abwesend. Dieser Artikel stellt den Embodied Chairwork Process (ECP) vor, eine vierstufige Methode, die für humanistische Supervisoren aus verschiedenen theoretischen Hintergründen entwickelt wurde und die verkörperte Selbstwahrnehmung in die klinische Supervision einbeziehen möchte. Basierend auf der humanistischen Phänomenologie und der wachsenden Forschung über somatische Praktiken in der Beratungsausbildung modifiziert der ECP die strukturellen Elemente der Stuhlarbeit, indem er körperliche Positionen und räumliche Bewegungen in einem humanistischen Rahmen verwendet, der keine Gestalt-Ausbildung erfordert. Ein Fallbeispiel demonstriert, wie das Modell in der Praxis funktioniert. Es werden auch ethische Überlegungen und Implikationen für kulturell responsive Supervision diskutiert. Der ECP trägt zu einer wachsenden, interdisziplinären Literatur über verkörperte Supervision bei und bietet eine zugängliche Technik für jeden humanistischen Supervisor, der Phänomenologie und verkörperte Erfahrung als Schlüsselaspekte professionellen Wachstums betrachtet.
Wooten et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.