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Vorschriften zur methodologischen Vorgehensweise in der Organisationswissenschaft basieren typischerweise auf der Annahme, dass Forschende in der Lage sind, perfekte Rationalität zu erreichen. In einer kritischen Untersuchung der Anwendung wissenschaftlichen Schließens (Deduktion, Induktion, Abduktion) in der Organisationsforschung versuchen wir, diese unrealistische Prämisse durch eine Alternative zu ersetzen, die eine realistischere Sicht auf die kognitive Kapazität der Forschenden einbezieht. Zu diesem Zweck entwickeln wir eine Typologie beschreibender, vorschreibender und normativer Kriterien zur Bewertung organisationwissenschaftlicher Denkpraktiken. Diese Typologie berücksichtigt sowohl kognitive Grenzen als auch die Vielfalt der Forschungsansätze und Forschungsdesigns in der Organisationsforschung. Wir plädieren dafür, nicht nur das rechnerische, sondern auch das kognitive Element sowohl in die Berichterstattung als auch in die Bewertung wissenschaftlichen Schließens einzubeziehen.
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Saku Mantere
Mikko Ketokivi
Työväentutkimus Vuosikirja
Academy of Management Review
Hanken School of Economics
IE University
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Mantere et al. (Wed,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69dcf5832cd2281f21e52fb7 — DOI: https://doi.org/10.5465/amr.2011.0188