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Mammographische Merkmale sind mit dem Brustkrebsrisiko assoziiert, jedoch variieren die Schätzungen der Stärke dieser Assoziation zwischen den Studien erheblich, und es ist unklar, ob die Assoziation durch andere Risikofaktoren beeinflusst wird. Wir führten eine systematische Übersicht und Metaanalyse von Veröffentlichungen zu mammographischen Mustern im Zusammenhang mit dem Brustkrebsrisiko durch. Random-Effekt-Modelle wurden verwendet, um studienspezifische relative Risiken zu kombinieren. Aggregierte Daten von über 14.000 Fällen und 226.000 Nicht-Fällen aus 42 Studien waren enthalten. Die Assoziationen waren in Studien an der Allgemeinbevölkerung konsistent, jedoch hoch heterogen in symptomatischen Populationen. Sie waren für prozentuale Dichte deutlich stärker als für Wolfe-Grade oder die Breast Imaging Reporting and Data System-Klassifikation und waren in Studien zu neu auftretendem Krebs um 20 % bis 30 % stärker als bei bestehendem Krebs. Es wurden keine Unterschiede nach Alter/menopausalen Status bei der Mammographie oder nach Ethnizität beobachtet. Für die prozentuale Dichte, gemessen mittels prädiktiver Mammogramme, lagen die kombinierten relativen Risiken für neu auftretenden Brustkrebs in der Allgemeinbevölkerung bei 1,79 (95%-Konfidenzintervall, 1,48–2,16), 2,11 (1,70–2,63), 2,92 (2,49–3,42) und 4,64 (3,64–5,91) für Kategorien von 5 % bis 24 %, 25 % bis 49 %, 50 % bis 74 % und ≥ 75 % im Vergleich zu < 5 %. Diese Assoziation blieb stark, nachdem Krebsfälle ausgeschlossen wurden, die im ersten Jahr nach der Mammographie diagnostiziert wurden. Diese Übersicht erklärt einen Teil der Heterogenität der Assoziationen zwischen Brustdichte und Brustkrebsrisiko und zeigt, dass dies in gut durchgeführten Studien einer der stärksten Risikofaktoren für Brustkrebs ist. Zudem widerlegt sie die Vermutung, dass die Assoziation ein Artefakt der Maskierung oder nur in einem eingeschränkten Altersbereich vorhanden ist.
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Valerie McCormack
Isabel dos‐Santos‐Silva
Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention
London School of Hygiene & Tropical Medicine
University of London
American Association For Cancer Research
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McCormack et al. (Thu,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69dd59c80644c7b49d40d1b2 — DOI: https://doi.org/10.1158/1055-9965.epi-06-0034
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