Zur Bewertung der Korrelation zwischen subjektiven und objektiven Schlafmessungen bei Kindern und Jugendlichen ohne neuroentwicklungsbedingte Störungen über vier miteinander verbundene Dimensionen: Dauer, Kontinuität, Regelmäßigkeit und Qualität. Wir führten eine systematische Übersichtsarbeit mit einer umfassenden Datenbanksuche in MEDLINE, Embase, CINAHL und PsycInfo (zuletzt aktualisiert im August 2024) durch. Außerdem holten wir Referenzen der einbezogenen Studien ein. Studien wurden aufgenommen, wenn sie mindestens eine subjektive und eine objektive Schlafmessung bei Teilnehmern im Alter von 2–17 Jahren berichteten. Vierundsiebzig Studien erfüllten die Einschlusskriterien. Korrelationsschätzungen wurden mithilfe von Meta-Analysen mit Random-Effekten synthetisiert, wenn ≥3 Studien vorlagen, und die Heterogenität wurde mit I²-Statistiken bewertet. Die Korrelationen zwischen subjektiven und objektiven Messungen variierten sowohl innerhalb als auch zwischen den Schlafdimensionen erheblich. Die stärksten Korrelationen wurden für die Schlafdauer beobachtet. Schlafanlaufzeit und Wachphasen nach Einschlafen zeigten schwache Korrelationen, und für die Schlafqualität waren die Korrelationsschätzungen uneinheitlich, was heterogene Definitionen und Bewertungsinstrumente widerspiegelt. Im Hinblick auf die subjektive Regelmäßigkeit wurden schwach bis moderat ausgeprägte Zusammenhänge mit dem objektiven Schlafmittelpunkt gefunden. Eine beträchtliche bis erhebliche Heterogenität über die Analysen hinweg deutete auf methodische und populationsbedingte Variabilität hin. Subjektive und objektive Schlafmessungen spiegeln verwandte, aber unterschiedliche Aspekte des kindlichen Schlafs wider und können sich in der Regel nicht gegenseitig ersetzen. Da die Schlafdimensionen miteinander verknüpft und nicht gegenseitig ausschließend sind, sollten die Ergebnisse vorsichtig interpretiert werden. Forschende sollten Methoden wählen, die mit ihren Studienzielen übereinstimmen. Zukünftige Arbeiten sollten klarere konzeptuelle Definitionen, verbesserte zeitliche Abstimmung und altersgerechte Instrumente anstreben. • Die stärksten Korrelationen wurden für die Schlafdauer gefunden • Schwache Korrelationen wurden für Schlafanlaufzeit und Weckphasen ermittelt • Schlafqualitätsdefinitionen variieren zwischen den Studien • Subjektive und objektive Instrumente erfassen unterschiedliche Aspekte • Schlafinstrumente müssen mit den Forschungszielen übereinstimmen
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Cecilie Paulsrud
Steffen U. Thorsen
Tue Helms Andersen
Sleep Medicine
University of Copenhagen
Technical University of Denmark
Rigshospitalet
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Paulsrud et al. (Mi,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69df2a4be4eeef8a2a6af89d — DOI: https://doi.org/10.1016/j.sleep.2026.108965