Diese Studie zielte darauf ab, Prioritäten für die Politik zur Einführung von Pflegerobotern im Bereich der Langzeitpflege im Zuge des Eintritts in eine superalternde Gesellschaft abzuleiten. Zu diesem Zweck wurde eine Expertenbefragung mit 30 Fachleuten aus den Bereichen Gesundheitswesen, Sozialwissenschaften und Ingenieurwesen durchgeführt und eine Wichtigkeits-Dringlichkeits-Analyse (IPA) angewendet. Die Analyseergebnisse zeigten, dass die Festlegung von Schwerpunktbereichen für die Einführung von Pflegerobotern in der Langzeitpflege, die Pilotprojekte zur Entlastung der Mitarbeiter in Altenpflegeeinrichtungen sowie die Durchführung von Demonstrationsprojekten für Pflegeroboter in Altenpflegeeinrichtungen in allen Gruppen sowohl in Bezug auf Notwendigkeit als auch Dringlichkeit als vorrangige Aufgaben hervorgehoben wurden. Zudem zeigten sich Unterschiede in der Prioritätenerkennung zwischen den Experten, wobei die Gesundheitsfachleute Sicherheit und evidenzbasierte Einführung betonten, die Sozialwissenschaftler Bildung und Akzeptanzsteigerung hervorhoben und die Ingenieure die Einrichtung institutioneller und finanzieller Grundlagen bevorzugten. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Politik für Pflegeroboter in der Langzeitpflege keine einheitliche Technologiediffusionsstrategie, sondern eine schrittweise politische Gestaltung unter Berücksichtigung multidisziplinärer Perspektiven erfordert. Die Studie liefert empirische Evidenz, die für politische Entscheidungen zur Einführung von Pflegerobotern im Rahmen der Langzeitpflegeversicherung nutzbar ist.
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Sanghee Park
Korean Journal of Gerontological Social Welfare
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Sanghee Park (Dienstag) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69df2a99e4eeef8a2a6af97c — DOI: https://doi.org/10.21194/kjgsw.81.1.202603.11
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