Zusammenfassung Dieses Papier nutzt Daten einer landesweiten schwedischen Krankenversicherungsgesellschaft (1912–1914), um zu untersuchen, wie geschlechtsspezifische ländliche und städtische Lebensbedingungen die Morbidität während einer Periode prägten, die durch den epidemiologischen Übergang und eine städtische Strafzahlung bei der Mortalität gekennzeichnet war. Infektionskrankheiten waren in ländlichen Gebieten häufiger und trieben die Morbiditätslücke zwischen Stadt und Land voran. Städtische Regionen verzeichneten weniger Krankheitsepisoden aufgrund niedrigerer Fertilität und schwangerschaftsbedingter Erkrankungen bei Frauen sowie sichererer Arbeitsplätze für Männer. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass städtische Gebiete den epidemiologischen Übergang anführten, wobei städtische Bevölkerungen von günstigeren Lebensbedingungen profitierten, während ländliche Bevölkerungen eine ländliche Strafzahlung bei der Morbidität erfuhren.
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Liselotte Eriksson
Lars-Fredrik Andersson
B. D. Harris
European Review of Economic History
Umeå University
University of Strathclyde
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Eriksson et al. (Fri,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69df2ae6e4eeef8a2a6afd71 — DOI: https://doi.org/10.1093/ereh/heag003
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