Per- und polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) sind synthetische, hochfluorierte organische Verbindungen, die in verschiedenen Industrien sowie in kommerziellen und Verbraucherprodukten wie Antihaft-Kochgeschirr, Lebensmittelverpackungen, medizinischen Geräten, Textilien, Löschschaum und Kosmetika sowie Körperpflegeprodukten (PCPs) verwendet werden. Aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Umwelt- und Gesundheitsrisiken von PFAS wurden zahlreiche Studien veröffentlicht, die Themen wie Umweltschicksal, orale Toxikologie und potenzielle Expositionswege untersuchten. Nur wenige Studien haben die dermale Exposition und das Aufnahmepotenzial von PFAS untersucht, obwohl anerkannt ist, dass der Hautkontakt in bestimmten Szenarien eine relevante Expositionsroute darstellen kann. Diese Analyse umfasst eine gezielte Literaturübersicht von Studien, die das dermale Expositionspotenzial von PFAS bewerten, einschließlich (1) des Potenzials für Übertragung und Beladung auf die Hautoberfläche infolge häufiger dermaler Expositionswege, (2) empirischer Daten zu dermalen Expositionsbewertungsfaktoren und (3) Schätzungen externer dermaler Dosen, die mit verschiedenen PFAS-Expositionsquellen verbunden sind, zusätzlich zu möglichen internen Dosisabschätzungen. Von 37 identifizierten relevanten Studien bewerteten 18 PFAS-Exposition durch die Verwendung von Kosmetika und PCPs, acht durch Kleidung, sechs durch Staub und fünf durch andere Szenarien (z. B. Standortkontamination, Elektroschrott). Die Schätzungen der humanen dermalen Exposition lagen allgemein bei etwa 100 ng/kg KG/Tag für ausgewählte Szenarien. Die Studien berichteten im Allgemeinen, dass dermale PFAS-Expositionen, wenn messbar, einen kleinen Bruchteil der gesamten PFAS-Exposition im Vergleich zu anderen Routen ausmachten. Die toxikologische Relevanz dermaler PFAS-Expositionen auf diesen Niveaus bleibt unklar.
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Heywood et al. (Sun,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69df2b49e4eeef8a2a6b033c — DOI: https://doi.org/10.1111/risa.70245
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Jonathan Heywood
Jennifer Sahmel
Stephanie Tack
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