ZUSAMMENFASSUNG Wir untersuchen die Beziehung zwischen politischer Parteilichkeit und der Effizienz von Geschäftsbanken in den Vereinigten Staaten von 1972 bis 2020 und bewerten den anhaltenden Einfluss politischer Zugehörigkeiten auf Ebene der Bundesstaaten und des District of Columbia. Die Effizienz der Banken wird mittels eines Double-Bootstrap-Verfahrens geschätzt, und die Analyse erfolgt innerhalb eines Spatial Dynamic Panel Tobit-Modells, das eine breite Palette von bank- und makroökonomischen Faktoren kontrolliert. Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten Einfluss der US-Bundesstaaten- und Nationalwahlen auf wechselseitig abhängige Bankeffizienzwerte und unterstützen die Partisan-Theorie im Kontext des US-Bankwesens über fünf Jahrzehnte hinweg robust. Wir finden überzeugende Hinweise darauf, dass demokratische Wahlsiege sowohl auf Bundesstaats- als auch auf nationaler Ebene mit einer höheren Effizienz der Banken auf Landesebene verbunden sind, selbst wenn bankenspezifische Merkmale berücksichtigt werden. Darüber hinaus könnte ein Wechsel der politischen Partei an der Macht alle vier Jahre die Effizienz des US-Bankensystems verbessern. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass politischer Wandel, statt rein störend zu wirken, als Katalysator für Effizienzsteigerungen im US-Bankensystem fungieren kann. Die Ergebnisse sind über mehrere Robustheitstests hinweg konsistent.
Cheah et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.