Ein Korrosionsgerät wurde entwickelt, um die Betriebsumgebung von Edelstahl-Wärmetauscherrohren in einem Gaswassererhitzer zu simulieren. Das Lochfraßverhalten an den Innenwänden von Edelstahlrohren der Typen 444, 445 und 316L wurde in einer Leitungswasserlösung bei 60 °C unter verschiedenen Erhitzungstemperaturen von 600 bis 800 °C über 500 Stunden mittels optischer Mikroskopie (OM), Rasterelektronenmikroskopie (REM) und Röntgendiffraktion (XRD) untersucht. Die Erhöhung der Erhitzungstemperatur fördert signifikant die Verdickung der Zunderschichten sowie die Bildung und das Wachstum von Korrosionsgrübchen auf den Innenflächen der drei Edelstahlrohre. Unter verschiedenen Erhitzungstemperaturbedingungen nehmen die maximale und durchschnittliche Tiefe der Korrosionsgrübchen der Reihenfolge 444, 445 und anschließend 316L Edelstahl entsprechend ab. Die Zunderschichten weisen für die drei Edelstahltypen ähnliche Zusammensetzungen auf, jedoch ist die Zunderdicke bei 316L Edelstahl dünner als bei den anderen beiden Stählen. Außerdem zeigt der Double-Loop Elektrochemische Potentiokinetische Reaktivierungstest (DL-EPR), dass nach dem Erhitzen auf 800 °C an den Außenwänden der drei Edelstahlrohre nahezu keine Sensibilisierung vorliegt.
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Chen et al. (Sun,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69df2b49e4eeef8a2a6b042e — DOI: https://doi.org/10.3390/met16040420
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