Myasthenia gravis (MG) ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die durch Muskelschwäche und Fatigue gekennzeichnet ist und durch Autoantikörper verursacht wird, die von B-Zellen produziert werden und Proteine in der postsynaptischen Membran der neuromuskulären Verbindung angreifen. Die klinischen Manifestationen sind heterogen und können Diplopie, Ptosis, Dysarthrie, Dysphagie und Schwäche der Extremitätenmuskulatur umfassen, wobei die Schwere von milden Symptomen bis hin zu lebensbedrohlichen myasthenen Krisen reicht. Trotz Fortschritten in diagnostischen Methoden und der Verfügbarkeit von immunmodulatorischen und biologischen Therapien besteht weiterhin Bedarf an einem besseren Verständnis der Krankheitsmechanismen und der Entwicklung von Biomarkern bei MG. Aus Blut isolierte Exosomen sind kleine extrazelluläre Vesikel, die Proteine, Lipide, Nukleinsäuren und Glykokonjugate transportieren und an der interzellulären Kommunikation sowie am Transfer biologischer Materialien zwischen Zellen beteiligt sind. Zirkulierende Exosomen können Aspekte des zellulären und immunologischen Status widerspiegeln und wurden als minimal-invasive Quelle von Biomarkern bei verschiedenen Krankheiten vorgeschlagen. In diesem Überblick fassen wir die aktuellen Erkenntnisse zur möglichen Rolle von Exosomen bei MG zusammen, mit Fokus auf ihre Beteiligung an krankheitsassoziierten Prozessen und ihre potenzielle Nützlichkeit als Biomarker sowie auf zukünftige Forschungsrichtungen.
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Krystian Ejdys
Marcin P. Mycko
Cells
University of Warmia and Mazury in Olsztyn
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Ejdys et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69df2b85e4eeef8a2a6b06d0 — DOI: https://doi.org/10.3390/cells15080679