Kollektiver Narzissmus ist dafür bekannt, anti-wissenschaftliche Einstellungen zu fördern. Seine Rolle bei der Prägung von Verschwörungsglauben, die Personen, die Psychologie zur Hilfe anderer nutzen, als manipulativ oder kontrollierend darstellen, bleibt jedoch weitgehend unerforscht. Wir argumentieren, dass sozialer Klassennarzissmus (d.h. übersteigerter Glaube an die Überlegenheit der eigenen sozialen Gruppe, gepaart mit Kritikempfindlichkeit und Feindseligkeit gegenüber anderen Gruppen) Verschwörungsglauben bezüglich psychologischer Hilfe begünstigt. In drei Querschnittsstudien (N = 1863) mit polnischen und amerikanischen Teilnehmenden korrelierte sozialer Klassennarzissmus mit stärkeren Verschwörungsglauben zur psychologischen Hilfe. In einer experimentellen Studie 2 (N = 1371) führte die Aktivierung sozialen Klassennarzissmus zu einer Zunahme dieser Glaubenshaltungen. Die letzten beiden Studien zeigten zudem, dass sozialer Klassennarzissmus mit negativen Einstellungen gegenüber psychologischer Hilfe über erhöhte Verschwörungsglauben (Studien 3–4) und geringere psychische Gesundheitskompetenz (Studie 4) zusammenhängt. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Einbeziehung sozialer Identitäten in Interventionen, die anti-wissenschaftlichen Einstellungen in der Psychologie entgegenwirken.
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Zuzanna Molenda
Marta Marchlewska
Piotr Michalski
British Journal of Psychology
Institute of Psychology
Polish-Japanese Academy of Information Technology
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Molenda et al. (Mon,) haben diese Fragestellung untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/69df2bece4eeef8a2a6b0caa — DOI: https://doi.org/10.1111/bjop.70071
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