Die Verordnung von Glukokortikoiden im Krankenhaus ist eine häufige Ursache für neu auftretende Hyperglykämie, die mit erhöhter Mortalität und Morbidität verbunden ist. Bislang haben Studien jedoch keine optimale Behandlung der mit Glukokortikoiden assoziierten Hyperglykämie definiert, was sich auch in den klinischen Leitlinien widerspiegelt. Wir berichteten kürzlich über die große Bandbreite der täglich benötigten Insulindosen bei hospitalisierten Patienten, denen Glukokortikoide verordnet wurden. Das Versäumnis, die erforderliche Insulindosis schnell und genau zu approximieren, ist eine wahrscheinliche Erklärung für die häufig berichtete suboptimale glykämische Kontrolle bei mit Glukokortikoiden behandelten Patienten. Das Körpergewicht wird normalerweise zur Berechnung der Insulindosen verwendet; obwohl es mit der berechneten täglichen Insulindosis bei Patienten auf Glukokortikoiden assoziiert ist, erklärt es nur einen kleinen Anteil der Dosierungsvarianz. Andere klinische Faktoren wie Geschlecht, Vorliegen oder Fehlen einer bekannten Diabeteserkrankung, vor der Krankenhausaufnahme durchgeführte glucose-senkende Behandlungen und der glykosylierte Hämoglobinwert stehen ebenfalls mit den Insulindosisanforderungen bei Patienten mit Hyperglykämie unter Glukokortikoiden in Zusammenhang. Wir stellen die Hypothese auf, dass die Einbeziehung zusätzlicher klinischer Faktoren in die Berechnung der Insulindosen eine individualisierte Behandlung erleichtern und die Ergebnisse für hospitalisierte Patienten mit Hyperglykämie unter Glukokortikoidgabe verbessern könnte.
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Morton G. Burt
F. Khalili
Anjana Radhakutty
Diabetes Obesity and Metabolism
The University of Adelaide
Flinders University
Flinders Medical Centre
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Burt et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69df2c2fe4eeef8a2a6b1386 — DOI: https://doi.org/10.1111/dom.70756