Dieser frühe Artikel untersucht die Transformationen des westlichen Ehe- und Familienrechts, die aus der protestantischen Reformation des 16. Jahrhunderts und der Aufklärung des 19. Jahrhunderts hervorgegangen sind. Anhand einer lutherischen Fallstudie zu Johann Apel verfolgt der Artikel zunächst den Wandel von mittelalterlichen Idealen der sakramentalen Ehe und des kirchlichen Zölibats hin zu neuen protestantischen Modellen der ehelichen Familie als gesellschaftlichem Stand, zu dem sowohl Geistliche als auch Laien berufen sind, die jedoch in die Zuständigkeit des Staates fallen. Anschließend zeichnet der Artikel anhand einer gelehrten Diskussion zwischen dem anglikanischen Moralphilosophen James Fitzjames Stephen und einem liberalen Philosophen den Aufstieg eines privaten vertraglichen Ehemodells nach und dessen Einfluss auf die Reform des modernen Familienrechts – zum Guten wie zum Schlechten. Dieser Artikel wurde im Rahmen der späteren Monographie des Autors, From Sacrament to Contract: Marriage, Religion, and Law in the Western Tradition (Westminster John Knox Press, 1997; 2. Auflage 2012), wesentlich erweitert.
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Witte, Jr., John
Emory University
Emory and Henry College
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Witte, Jr., John (Sun,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69df2c88e4eeef8a2a6b1c1b — DOI: https://doi.org/10.17613/gavhd-jvg70
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